Mitarbeiter: Leitung
Hans Neuenfels
Der in Krefeld geborene Regisseur, Filmemacher und Schriftsteller erhieltseine Schauspiel- und Regieausbildung in Essen (Folkwang Universität) und
Wien (Max-Reinhardt-Seminar). Den Surrealisten Max Ernst, als dessen
Sekretär Neuenfels zeitweise arbeitete, bezeichnet er als seinen „geistigen
Vater“. Wichtige Stationen in Neuenfels‘ Laufbahn waren zunächst u.a. die
Theater in Trier, Krefeld, Heidelberg, Stuttgart, Frankfurt, Berlin (Deutsche
Theater, Schillertheater). Von 1986 bis 1990 leitete er als Intendant die Freie
Volksbühne in Berlin. Seit 1974 führt er Opernregie. Herausragende Arbeiten
waren u.a „Il trovatore“ (Nürnberg, Berlin), „Macbeth“, „Aida“ und „Penthesilea“
(Frankfurt), „La forza del destino“, „Rigoletto“ „Die Soldaten“, „Idomeneo“
(Deutsche Oper Berlin), „Die Wände“ (Uraufführung, Wiener Festwochen),
„Le prophète“ (Wiener Staatsoper), „Così fan tutte“, „Die Fledermaus“
(Salzburger Festspiele), „Die Zauberflöte“, „La traviata“ und „Lady Macbeth
von Mzensk“ (Komische Oper Berlin), „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Don
Giovanni“ und „Die Entführung aus dem Serail“ (Staatsoper Stuttgart), „Schumann,
Schubert und der Schnee“ (RuhrTriennale), „Lohengrin“ (Bayreuther
Festspiele) und „Medea in Corinto“ (Bayerische Staatsoper München). Der
2005 und 2008 zum „Opernregisseur des Jahres“ gewählte Hans Neuenfels
inszenierte in Essen Wagners „Tannhäuser“. 2011 veröffentlichte er unter dem
Titel „Das Bastardbuch“ seine Autobiographie.
Aktuelle Produktionen
Tannhäuser




















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