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Lesung mit Hans Neuenfels
Der Regisseur liest aus seiner Autobiographie „Das Bastardbuch“
Neuenfels ist einer der profiliertesten deutschen Opernregisseure und schreibt seit über vierzig Jahren Theatergeschichte. Seine Inszenierungen, zuletzt „Lohengrin“ in Bayreuth, sorgen immer wieder für heftige Kontroversen. In seinem „Bastardbuch“ blickt er auf sein Leben zurück und zieht eine vorläufige Bilanz. „Verführerisch gut geschrieben, farbenreich und flüssig, voll Poesie, voller Überraschungen“, urteilte die FAZ über die packende Autobiographie.
Auch seiner Arbeit in Essen, wo Neuenfels 2008 den „Tannhäuser“ realisierte, ist ein Absatz gewidmet. „Da war mein Satz ‚Keine Angst vor Wagner’ bestens aufgehoben. Soltesz entzündete ein Vergnügen und Entzücken, das sich dem Publikum unmittelbar mitteilte, und Reinhard von der Thannen entwarf Bühnenbilder von abenteuerlichen Stimmungswechseln“, schreibt er u.a. über sein Engagement am Aalto-Theater. Nun ist der legendäre Theatermann erneut zu Gast und liest aus seinen Erinnerungen.
In Kooperation mit der Buchhandlung Proust
Eintritt: 11,00 €
Tristan und Isolde
Barrie Koskys Inszenierung dieser „Rauschoper“ löste bei der Premiere im Jahr 2006 wahre Begeisterungsstürme aus – sowohl beim Publikum als auch in der Presse. Der designierte Intendant der Komischen Oper Berlin begegnete den glutvollen Klängen Richard Wagners mit ästhetischen Bildern von großer Klarheit.
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