Spielzeit 2011/2012: Wiederaufnahmen
Der Fliegende Holländer
von Richard Wagner
mit Übertitelung
Inszenierung Barrie Kosky
Bühne Klaus Grünberg
Kostüme Alfred Mayerhofer
Choreinstudierung Alexander Eberle
Auf der Flucht vor Gläubigern setzen Wagner, seine Frau Minna und sein Neufundländer Robber 1839 ohne Pass mit einem Handelsfrachter nach England über. Sie geraten in einen gewaltigen Sturm und fürchten um ihr Leben. Nach einem Zwischenstopp in Norwegen heil an Land angekommen, sucht Wagner die Oper zu seinem Erlebnis. Den Stoff entdeckt er in der ihm bereits zuvor bekannten Fabel des „Fliegenden Holländers“, wie sie Heinrich Heine in den „Memoiren des Herren von Schnabelewopski“ wiedergegeben hat.
1843 findet in Dresden die erfolgreiche Uraufführung seiner vierten vollendeten Opernpartitur statt: Wagners Durchbruch zu seinem eigenen Stil.
„Ich möchte Wagners unbarmherzig obsessives Musikdrama von der belasteten Tradition der wortgetreuen Darstellung befreien. ‚Der fliegende Holländer’ handelt nicht von großen Schiffen, auf Tauen herumkletternden Seemännern und singenden Zombi- Chören. Es ist eine Oper über eine Frau. Eine Oper über Sehnsucht, Verzweiflung und Wahnsinn. Eine Oper über Träume. Es ist eine Welt der erotischen Klaustrophobie, irgendwo zwischen Roman Polanskis ‚Ekel’ und Alfred Hitchcocks ‚Fenster zum Hof’. Eine Oper über das Ertrinken ohne Wasser.“ (Barrie Kosky)


















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