Mitarbeiter: Ensemble & Gäste
Evelyn Herlitzius
In der Spieltzeit 2011/2012 steht Evelyn Herlitzius wieder mit der Titelpartie von "Tristan und Isolde" auf der Aalto-Bühne.
Aktuelle Produktionen
Tristan und Isolde

"Mal wieder können die Essener stolz auf ihre Oper sein. Dermaßen spannendes und mitreißendes Musiktheater wird zur Zeit nirgends geboten."
"Wie stets führt Hilsdorf die Sänger und den Chor virtuos und behält die analytische Distanz zum Geschehen konsequent bei. Musikalisch setzt Stefan Soltesz im Graben auf Transparenz und Feinschliff statt auf romantischen Klangrausch. Die Essener Philharmoniker spielen moussierend, das Sängerensembl
"Dietrich Hilsdorfs Essener Inszenierung zeigt die fünf Tode unter wechselnden Umständen klar und eindrücklich - den der Kunstmenschin Olympia durch einen geprellten Lieferanten, den der an der Karriere gehinderten Sängerin Antonia und ihrer als Diva gestorbenen Mutter, den des um seinen Schatten g
"Glut war immerhin im Graben bei den Essener Philharmonikern unter Stefan Soltesz auszumachen. Die Vorspiele zum ersten und dritten Akt gerieten zum Streicher-Traum. [...] Die Armenierin (Liana Aleksanyan/Violetta) verfügt über eine ausdrucksvolle Mittellage, ein anrührendes Piano, das sie vor allem im dritten Akt wirkungsvoll einsetzte."
"Als nachtschwarzen Alptraum deutet Dietrich Hilsdorf die Husarenritte des aus dem Gleichgewicht geratenen Künstlers Hoffmann durch Illusionen, Hoffnungen, Enttäuschungen und Verzweiflungstaten. Und zwar vom ersten bis zum letzten Takt in unerbittlicher Konsequenz. Das Essener Premierenpublikum gou
"Welch rauschende Party! Für das Vergnügen seiner Gäste hat Prinz Orlofsky keine Mühen und Kosten gescheut. Da gibt es ein Live-Orchester, einen künstlichen Sternenhimmel, ein Riesen-Roulette, edlen Stuck, blitzende Spiegel, funkelnde Diskokugeln. Sogar ein Feuerwerk lässt der generöse Gastgeber zü
"Diesmal brauche ich kaum ′Hinfahren!!!′ zu schreiben, denn die Essener wissen mittlerweile, was sie an dieser ihrer Oper haben und es werden für die Folgevorstellungen nur schwer Karten zu bekommen sein. Und schon gar nicht mehr, wenn sich herumspricht was hier (mal wieder!) für wunder
"In ihrer Konzeption wirkt die Inszenierung des Österreichers Josef Ernst Köpplinger raffiniert. Köpplinger, noch Intendant am Theater Klagenfurt und ab Sommer Chef des Münchner Gärtnerplatz-Theaters, erzählt Verdis Seelendrama als Fiebertraum. Und er rollt ihn ohne Zäsur als Rückblende von Violett
„Am dichtesten geraten Kosky das Vorspiel und die ersten beiden Akte. […] Fulminant der ganze zweite Akt, in dem Brünnhilde sich in einem Mob gewaltbereiter Skinheads wieder findet, die ihrer Rauflust und dem Dosenbier frönen. Der Opernchor sowie der Extrachor des Aalto-Theaters (Einstudierung: Alex
„Jetzt ist dem milder gewordenen Alt-Verstörer [Hans Neuenfels] am Essener Aalto-Musiktheater Hand in Hand mit Hausherrn Stefan Soltesz ein wunderbar leicht genommener, von Pathoslast und Schwere erlöster ‚Tannhäuser’ geglückt. Erfrischend locker und unangestrengt, mit unbändiger Assoziationslust un
"Zuletzt sind Hilsdorfs Mittel sparsamer geworden. Nun treibt der 63-Jährige seine kluge Reduktion auf die Spitze. Für „Hoffmanns Erzählungen“ lässt er vom Theater nichts – als das nackte Theater. Es ist der Mut zu Kargheit und Konzentration, der diese Inszenierung am Aalto-Theater auszeichnet. [..
"Und dem Folkwang-Musical-Professor, der sich mit der Eröffnungsshow für Ruhr.2010 überregional einen Namen machte, gelingt dabei ein glücklicher Spagat: Seine in Zusammenarbeit mit Bühnenbildner Jens Kilian und Kostümbildnerin Dagmar Morell entstandene Inszenierung bietet Opulenz ohne Wienerisch-p
"Alfred Mayerhofer entwirft dazu fantastische Kostüme mit opulenten Farben und Formen. Stierkämpfer tanzen da auf der Bühne umher, geheimnisvoll schwarze Karnevalsfiguren erscheinen, lasziv räkelt sich das Party-Personal in den Betten. Das ist völlig in Ordnung und hübsch anzusehen, leidet im letzt
„Ezio Toffolutti und Paul Goodwin lassen Mozarts Zauberflöte erklingen: Als heitere, zeitlose Parabel, deren Weisheit uns die traumhaft formulierende Musik vermittelt. [...] ist es ein Genuss, die gesprochenen Rezitative zu hören, die so manche der vielen kniffeligen Verwicklungen erst logisch erklä
„Zwischen Schein und Sein, zwischen Märchen und Gedankenspiel wird ein breites Spektrum in dieser Inszenierung aufgefächert. Spielerisch-naiv, auch tiefschürfend. [...] das Ensemble, das sich trefflich schlägt: die alles überstrahlende, ungemein innig bewegende, mit sattem Sopran gesegnete Pamina de
[...] „Paul Goodwin am Pult der wiederum überragenden, in kleiner Formation angetretenen Essener Philharmoniker, kostete die scharf gegeneinander gesetzten Kontraste mit untrüglichem Sinn für Dramatik aus, sein Mozartklang war direkt, wirkte außerordentlich plastisch und stringent. Wobei er nuancenr
„Mozart, ganz logisch unbeschwert: Ezio Toffoluttis charmante Deutung der Zauberflöte in Essen. [...] Toffoluttis Konzept passt sich zwingend ein in den musikalischen Ansatz, den der englische Alte-Musik-Spezialist Paul Goodwin für die Aufführung gewählt hat: Nichts überrifft Leichtigkeit. Das schla
„Paul Goodwin lässt mit den Essener Philharmonikern die Musik rhythmisch pulsieren, Melodisches aufblühen, flotte Tempi anschlagen und den Klang schlank und durchsichtig schimmern. [...] Doch auch Toffolutti entwickelt eine eigenwillige Version. Er lässt Tamino träumen. Er kann so alle[...] Aspekte
„In Bayreuth war Stefan Soltesz noch nie. Dass es für den Generalintendanten der Essener Aalto-Oper auch wenig Grund gibt, daran etwas zu ändern, zeigt die jüngste Premiere an seinem Haus, Wagners ‚Walküre′. Mit dem zweiten Teil des ‚Ring des Nibelungen′ verwandelt er alles, was die Part
„Der Jubel nach Opernpremieren im Aalto-Theater gleicht seit Jahren eigentlich immer einem mittelschwerem Orkan. Doch was sich nach Richard Wagners Walküre entlud, war geradezu ein Vulkanausbruch: mit Salven von „Bravi“ wurden Sänger und Musiker nur so überschüttet. Und selbst er, der in Essen schon
„Jeffrey Dowd und Danielle Halbwachs überzeugen mit großen Stimmen und guter Aussprache als Zwillingsgeschwisterpärchen Siegmund und Sieglinde. Ein ausdrucksstarkes Pendant finden Sie in Egils Silins und Catherine Foster, die als Göttervater Wotan und Brünnhilde am Ende des dritten Akts eine anrühre
„Leidenschaftlich und vital, detailgenau, ohne den großen Zusammenhang aus den Augen zu verlieren, durchglüht Stefan Soltesz mit den großartigen Essener Philharmonikern Wagners musikalische Wonnen. Ungeheuer modern, ungeheuer spannend klingt diese ‚Walküre′ im Gespür für das Minutiöse im komplexen
„Hilsdorf gelingt es, die Charaktere psychologisch genau zu zeichnen. [...] GMD Stefan Soltesz präsentiert mit seinen klangschönen Essener Philharmonikern eine sehr temporeiche ‚Walküre′. Soltesz hat keine Angst, das große Wagner-Orchester wirklich laut werden zu lassen und findet dennoch immer wieder betörend intime Momente in der Partitur."
„Dietrich Hilsdorf schmiedet den zweiten Teil von Wagners ′Ring des Nibelungen′ als Kammerspiel der leisen Töne. Leise Töne? So wie Stefan Soltesz mit den Essener Philharmonikern pulsend durch Aufstieg und Fall eines göttlichen Plans schnellt, sind sie ein Gegensatz zu dem, was packend a
„Stefan Soltesz′ Dirigat lässt das Werk pulsieren und ermöglicht das hohe sängerische Niveau. Seine straffen Tempi laden die Gewitterstürme des ersten Aufzugs mit Energie auf, und sie fachen den feinzüngelnden ‚Feuerzauber′ im dritten Aufzug an. Doch ebenso fesseln Soltesz′ Entschl
„Für das Entree in die Tetralogie sorgte jetzt Tilman Knabe , und man wird sich seines ‚Rheingolds′ in Essen sicher noch lange erinnern. [...] Und natürlich die Essener Philharmoniker, die nie als kompakter Klangkörper in Erscheinung treten, sondern feine luftige Linien zeichnen, das Bühnenges
„In Sachen Strauss und Wagner hat sich der dirigierende Opernintendant schon immer als besonders beredt erwiesen. Bei ‚Rheingold′ fasziniert neuerlich ein schlankes, transparentes, intonationssicheres Klangbild, in dem dramatisches Vorwärtsdrängen gleichwohl nicht fehlt. Das kürzlich eingeheim
„Ein so lustvoll perfekt im Detail durchgeformtes ‚Rheingold′, das eine kaputte Welt im Ganzen ins Visier nimmt, hat man lange nicht zu sehen bekommen! Obendrein stimmt die musikalische Qualität. Denn hier glänzt ein erstaunlich geschlossenes Ensemble. Und weil auch die Essener Philharmoniker
„Der Kampf ums Gold und seine Verderblichkeit: Der Revolutionär Wagner zeigte es in diesem Stück drastisch auf. Tilman Knabe macht ein schonungslos gegenwärtiges Zeitgemälde daraus. Aber da ist ja noch die Musik. Fast könnte man sie bei der überwältigenden optischen Invasion verdrängen, wäre da nich
„Stefan Soltesz und die Essener Philharmoniker lieferten einen überzeugenden Wagner-Klang. Gesungen wurde tadellos: Almas Svilpa als Wotan, Ildiko Szönyi als Fricka, Rainer Maria Röhr in der Rolle des veschlagenen Loge. Zu Recht gefeiert wurde Jochen Schmeckenbecher als Alberich - großartig seine Wandlung.“
„Der Aalto-Ring startet spektakulär mit einer zynischen ‚Rheingold′-Groteske um Macht und Gier. Was um Himmels willen ist nur mit den Göttern los? Götter-Hausherr Wotan hat die Immobilie Walhall mit einem Foreward-Darlehen auf Pump bauen lassen. Aber der Mann ist pleite. Auch moralisch ist er
„Musikalisch überlässt Stefan Soltesz im Graben nichts dem Zufall. Straff hält er die Zügel fest in der Hand und sorgt für höchste Klangtransparenz und zügige Tempi. Soltesz′ Wagner klingt schlank, agil und dennoch hoch explosiv. Aus der insgesamt auf hohem Niveau agierenden Sängerschar ragen
„Doch was bereits nach wenigen Minuten empörte Zuschauer aus dem Saal treibt, ist eine konsquent überspitzte Umsetzung von Wagners immer wieder beschworenem Ideal: dem Ur- und Wunschbild einer Welt, in der Lust und Liebe regieren, nicht der Drang nach Macht und Gewinnmaximierung. [...] Knabe hält al
„Alfred Peter hat ein gigantisches Puppenhaus gebaut, das nach vorne gekippt ist, so dass die Sänger auf einer schiefen Ebene agieren. In diesem Puppenhaus passiert alles simultan, man kann den Bewohnern zuschauen. [...] Der Raum komprimiert die sozialen Ebenen: das getäfelte Riesenbüro Wotans, den
„Anselm Weber, der dritte im Bunde der Essener ‚Ring′-Regisseure, schafft zusammen mit seinem Bühnenbildner Raimund Bauer für diese ‚Siegfried′-Inszenierung eine virtuelle Märchenwelt. [...] Die Stärken von Webers Inszenierung liegen im Detail: in der profilierten Personenführung, wenn e
„Richard Wagners ‚Siegfried′, inszeniert vom Grillo-Intendanten Anselm Weber, trägt dabei in der intelligenten Personenführung deutlich die Handschrift eines Schauspielregisseurs. Anselm Weber erzählt in seiner bereits fünften Regiearbeit fürs Aalto das Erwachsenwerden des Heldensohns Siegfrie
„Musikalisch ist der Abend über jeden Zweifel erhaben. Stefan Soltesz pflegt einen transparent gelenkigen Wagner-Stil, der die Sänger mit impressionistischer Delikatesse trägt und niemals zudeckt. Johnny van Hal ist ein strahlender, lyrisch grundierter, gepflegter Siegfried, Almas Svilpa ein imponie
„Einer aber schmiedet seinen Meisterring unbeirrt: Stefan Soltesz, der mit den Essener Philharmonikern wieder eine temporeiche, glasklare Wagner-Interpretation lieferte. Großartig!“
„Mit ihm [Stefan Soltesz] stellt das Orchester Rückbezüge her, breitet die Gegenwart aus, blickt in die Zukunft. In sprechender Klarheit entfaltet sich Wagners beziehungsreiches Motivgeflecht, wobei Soltesz einmal mehr, wie schon in den vorhergehenden Teilen, den lebendigen Puls der Musik herauskehr
„Bühnenbildner Raimund Bauer versetzt die Handlung in eine Buckellandschaft, die sich später als Schuppenpanzer des überdimensionalen Wurmes Fafner erweist, bisweilen mächtig qualmend. Bis in die steinerne Halle, in der Mimes Schmiede angesiedelt ist, zieht sich dieses unwirtliche Bild, dem Anselm W
„Man muss als Dirigent wirklich Rhythmus und dieses ‚Give and Take’ beherrschen, dieses Rubato, ein Tempo mal rauben und dann zurückgeben, in der Bewegung abbremsen und wieder anziehen. Das tun heute nur sehr, sehr wenige und einer von den wenigen ist Stefan Soltesz in Essen, der das im kleinen Fing
„Mit Michael Sturmingers Regie gelangt man rasch in die zart-bitteren Bereiche. Der Österreicher, der im Theater ebenso zu Hause ist wie beim Film, verlegt die Handlung aus der Plüschzeit der Monarchie in das nazi-besetzte Budapest. Geht es im Original noch um Klassenschranken – eine Varieté-Sängeri
„Die heile Operettenwelt intelligent aufzumischen gelingt Stefan Soltesz. Der Essener Hausherr nobiliert Kálmáns Musik, indem er ihr fein gewirktes Motivgeflecht hervorkehrt. Das klingt nicht süffig, nie sentimental, aber wunderbar lebendig.“
"Stark ist Kosky da, wo er von Leerstellen ins plastische Erzählen gelangt. Der Taktstock zum Vorspiel ist noch nicht erhoben, da betritt eine splitternackte Greisin die Bühne. Es ist Ur-Mutter Erda. Ohne theatralischen Pomp entsteht ein Bild, das sich einbrennt: Welk ist das Wissen der Welt geword
„Insgesamt wird von Jos Van Veldhoven mit einer Auswahl des Essener Philharmonischen Orchesters eine fantastische Arbeit geleistet. Es ist musikalisch auch durch die Sängersolisten ein großer Abend, einhellig gefeiert. [...] Ein historisches Theater ohne erhobenen Zeigefinger, ein Theater, in dem Ge
"Musiziert und gesungen wird auf sehr hohem Niveau. Almas Svilpa gibt schon rein optisch mit seinem muskulösen Äußeren einen sehr glaubwürdigen Titelhelden. Mit scheinbarer Leichtigkeit hebt er die Damen über die Bühne und reißt mit brachialer Gewalt im dritten Akt die Vorhänge von Dejaniras Gemach
"’Hercules’ markiert einen, wenn nicht den Höhepunkt der Essener Oper seit mindestens zwei Jahren. Hilsdorf trifft für Händels ′Hercules′ den idealen Ton [...] Hilsdorf fasziniert mit unerschöpflich differenzierter und fein nuancierter Personenführung, die von beeindruckender Reife und
"Im Aalto-Theater sorgt ein erprobtes Team für atemberaubend präzise und psychologisch plausible Verzahnung von Musik und Bühne. Regisseur Dietrich Hilsdorf breitet das barocke Eifersuchtsdrama als pralles Sittengemälde aus, erzählt in überbordenden Chor-Tableaus unzählige kleine Geschichten mit wi
„Essen wird so lange Opernhochburg bleiben, wie dieser Dirigent [Stefan Soltesz] die Zügel in der Hand hält. Sein Wagner ist aufregend. Straff geführt, hochgeputscht, aus einem Guss zum tönenden Psychodrama verdichtet, in den Konturen scharf gekennzeichnet. Da gibt es keine Unentschiedenheiten. Das ist superb.“
„Die aufregendsten Wagner-Inszenierungen werden schon lange nicht mehr in Bayreuth gemacht!
„Ein atemlos machender ‚Tristan’. Aus dem kommt man nur mit weichen Knien und Gänsehaut heraus.“
„Eine beeindruckende Gesamtleistung, ein großer Opernabend. Großer Jubel für alle Beteiligten.“
„Die Komödie kommt leicht und beschwingt daher, die Liebe lockt und tänzelt, die Pointen lächeln voll Anmut und Tiefsinn. […] Das Stück ist wieder Revolution und Rokoko, Aufruhr und Demut des Herzens in einem. Schaaf kann führen, charakterisieren, zeichnen. Seine Belebungen und Illustrationen der Arien sind Meisterstücke.“
"Am Essener Aalto-Theater erzählt Regisseur Tilman Knabe die Geschichte von Cio-Cio-Sans eben nicht nur fremd verschuldetem Schicksal mit packender Konsequenz und ungeheuer dichter Personenführung. [...] Ungeheuer detailreich und niemals platt bebildert Tilman Knabe die Geschichte einer Verslumung,
"Eine packend konsequente Deutung, die das Premierenpublikum mit fast einhelligem Jubel aufnahm."
"Dem sinnlichen Reichtum dieser Musik und ihrer spannungsreichen Intensität bleibt Stefan Soltesz nichts schuldig. Er zeigt untrügerisches Gespür für große Effekte und trifft mit den glänzenden Essener Philharmonikern doch ein zartes, atmosphärisch feingesponnenes Kolorit."
"Der alte Komponist Gaetano Donizetti befand sich in der Obhut zahlreicher Ärzte, die sein Leiden (die damals noch nicht therapierbare Syphilis) gleichwohl nur verschlimmerten. Und der Architekt Alvar Aalto erlebte seinen internationalen Durchbruch mit dem Entwurf eines Sanatoriums. Beides erwägend
"Im eleganten Klinik-Foyer, das Bühnenbildner Harald Thor als beweglichen Zentralraum gestaltet, geben sich die Menschen die Klinke in die Hand. Die Personenführung schnurrt verlässlich, bis zum glücklichen Ende, als Nemorino seinem Rivalen Adina ausspannt."
Das muss einem nicht gefallen, provoziert, ist aber stringent und ausgefeilt entwickelt. Aufregender kann Wagner-Theater kaum sein. Dafür sorgen schon das Klasse-Ensemble, der beste Opernchor und das beste Opernorchester weit und breit.“
"Gespickt ist diese Inszenierung mit vielen schönen Einfällen: Da ist die komische Duschszene Eisensteins, der sich voller Erwartung für die Party herausputzt. Dort, bei Orlofsky wird ein riesiges Roulette zum Champagnerbrunnen, Rosalinde reitet auf einem Karussellpferd herein, und ein goldener Tän
"Sturmingers Übertragung in die Gegenwart ist konsequent, sie findet genau gearbeitete Bilder, die einen Reigen Erlösungsbedürftiger an uns vorüberziehen lassen. [...] Der Regisseur, der das Duell zwischen Onegin und Lenski zugunsten eines russischen Roulettes meidet, kann auf souveräne Ausstatter
"Regisseur Michael Sturminger zeigt in detailverliebten Bühnenbildern und landestypischen Kostümen (Andreas Donhauser und Renate Martin) russisches Leben von heute. Die Teenagerinnen Olga und Tatjana geraten dabei in Essen an nicht mehr ganz so junge Männer. Tatjana, das Mauerblümchen, verguckt sic
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