Aalto-Musiktheater

Mitarbeiter: Ensemble & Gäste

Boving, StephanDer Tenor Stephan Boving wurde in Düren geboren, wo er auch seinen ersten musikalischen Unterricht erhielt. Er studierte an der Hochschule für Musik Köln zunächst Schulmusik, später Gesang bei Edda Moser und Reinhard Leisen-heimer. Meisterkurse absolvierte er bei Kurt Moll, Liselotte Hammes, Scot Weir und Klesie Kelly. Im Jahre 2000 trat er sein Erstengagement am Landestheater Detmold an, wo er bereits Fachpartien wie Peter Iwanow („Zar und Zimmermann“), Beppo („I Pagliacci“) und Scaramuccio („Ariadne auf Naxos“) sang. Von 2005 bis 2008 gehörte Boving zum Ensemble der Wuppertaler Bühnen. Dort war er u. a. als Bob Boles („Peter Grimes“) und Stanislaus („Der Vogelhändler“) zu erleben, aber auch in zeitgenössischen Musiktheaterwerken wie Kurt Schwertsiks „Katzelmacher“ und als Banquo/lo spettro in Salvatore Sciarrinos „Macbeth“. 2008 wechselte er an das Theater Dortmund, wo er u. a. in Christine Mielitz’ Inszenierungen von Hans Werner Henzes „Der junge Lord“ und Igor Strawinskys „Oedipus Rex“ mitwirkte. Gastspiele führ(t)en Boving an zahlreiche Bühnen wie die Staatsoper Hannover („Hänsel und Gretel“), das Theater Basel („Zaide“), Staatstheater Wiesbaden („Falstaff“), Staatstheater Karlsruhe („Otello“) und die Oper Köln (Pang in „Turandot“). Als Spieltenor verfügt der Sänger auch über ein großes Repertoire im Operetten- und Musicalfach. Große Erfolge feierte er als Jerry/Daphne in Jules Stynes „Sugar“ („Manche mögen’s heiß“) und in der Titelrolle von Konstantin Weckers „Peter Pan“. Gemeinsam mit dem WDR Rundfunkorchester Köln war er in Eduard Künnekes „Glückliche Reise“, Paul Abrahams „Blume von Hawaii“ sowie in einem Programm mit Filmschlagern dieses Komponisten zu hören. Daneben widmet sich Stephan Boving intensiv dem Konzertfach. Er arbeitete mit Dirigenten wie Toshiyuki Kamioka, Marcus Creed, Howard Arman, Jos van Veldhoven, Antony Hermus, Helmut Müller-Brühl und Andreas Spering zusammen. Ferner übernahm er die Tenorpartien in Bachs „Johannes“- und „Matthäus“-Passionen in der Kölner Philharmonie, Tonhalle Zürich, dem Festspielhaus Baden-Baden und Théâtre des Champs-Élysées Paris.

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